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Positive mentale Bilder als Mikro-Intervention zur Steigerung positiver Emotionen: Studienprotokoll

(EN: "A Mental Imagery Micro-Intervention to Increase Positive Affect …")

Hinweis

Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung.

Kurzfazit

  • Mentale Bilder gelten als vielversprechend, um positive affektive Erfahrungen zu steigern; das Protokoll beschreibt eine kurze, standardisierbare Imagery-Intervention.
  • Neuere Arbeiten vergleichen positive Imagery mit positiven verbalen Verfahren und diskutieren, dass Imagery ein eigener Zugang zur affektiven Aktivierung sein kann (abhängig vom Outcome).

Sachliche Zusammenfassung (Deutsch)

Schürmann-Vengels et al. beschreiben eine kurze Imagery-Intervention (ca. 6 Minuten), die darauf abzielt, positive Affektzustände zu stärken. Das Paper ist als Protokoll wichtig, weil es den Mechanismus „Imagery als affektiver Verstärker" strukturiert und operationalisiert. Blackwell et al. (2025) sind relevant, weil sie positive Imagery gegenüber positiven verbalen Strategien abgrenzen und damit die Frage adressieren, ob „Bilder" emotional anders wirken können als „Worte". In Summe beschreibt die Literatur „emotionale Resonanz" als Kombination aus anschaulicher Vorstellung (Imagery) und bedeutungsvollen Selbstbezügen (z. B. eigene Formulierungen), wobei individuelle Unterschiede (Vorstellungsfähigkeit, Ausgangsstimmung) eine Rolle spielen können.

Wie Napolill dieses Prinzip in der App umsetzt

  • Nutzer:innen nehmen Affirmationen in eigener Stimme auf (persönliche Bedeutung/Salienz).
  • Optional kann eine kurze, passende Visualisierung („Szene/Empfindung") während der Wiedergabe genutzt werden.
  • Mood-Theme kann die Session-Atmosphäre konsistent halten (Resonanz über Kontext).

In der Napolill-App kannst du das direkt umsetzen: App laden.